Anbieter ohne Logfiles

Häufig beschreiben mir Leser einzelne VPN-Anbieter und berufen sich darauf, dass der Anbieter laut eigenen Aussagen keinelei „Logfiles“ oder Protokolle speichert. Das steht in großen Buchstaben auf deren Webseite. Leider trifft das eientlich bei genauerer betrachtung dann nie zu! Darum versuche ich hier mal zu erklären, wie man einen VPN-Service auf Logiles überprüfen kann und damit nicht den Aussagen der Betreiber selbst glauben schencken muss.

Kurze Erklärung zu Logfiles

Logfiles – oder auch Server-Protokolle werden eigentlich immer zum Betrieb eines Server benötigt. In Protokollen werden auch die gerade abzuarbeitenden Prozesse, angemeldete Nutzer, Datenpakete die versendet oder emofangen werden usw abgelegt und sei es nur für den Bruchteil einer Sekunde. Nun ist es so, dass man einen VPN-Server zweifellos auch mit geringer Logfileaktivität betreiben kann. Es benötigt aber dann einen höheren und teilweise massiven Verwaltungsaufwand. Der weitere Nachteil der sich ergibt für den Serverbetreiber ist, dass er dann keine Aufzeichnungen über die Nutzer führen kann, das bedeutet er kann nicht mehr einschränken wie häufig ein Nutzer den Service zur selben Zeit verwendet. Das selbe gilt dabei dann dafür, dass man die Nutzung eines Service wie zum Beispiel die Datenmenge pro Tag/Monat oder auch die maximale Geschwindigkeit die man erreichen kann nicht mehr einschränken kann.


Erstellt am: 19. Oktober 2017

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