Gratis VPN Service die Deine Daten stehlen!

 

Es gibt hunderte Gratis-VPN Apps, welche darüber hinwegtäuschen, dass es im Grunde nur wenige findige Betreiber dieser Dienste sind, welche unter verschiedenen Namen auf Kundenfang gehen.

Warum eigentlich „Kunden“ wenn es doch kostenlos ist?

Weil eben die Anbieter mit den Nutzern „Geld“ verdienen und das nicht zu knapp. Wer nun denkt, dass dabei halt harmlose Werbung eingeblendet wird, der irrt sich gewaltig. Denn im Grunde sind VPN-Services ideal geeignet um Zugriff zum Gerät eines Nutzers zu erhalten oder dessen Daten zu stehlen. Im schlimmsten Fall auch um das ganze Gerät zu übernehmen.

Verbindungen pro Konto1
TestmöglichkeitenKostenloser Tarif verfügbar
Videoplattformen
Betriebssysteme Andere OS/Integration
Zahlungsmöglichkeiten Bitcoin, PayPal
Sprache / Anwendung Englisch
VPN-Protokolle OpenVPN (TCP), PPTP
Anwendungen Sperren umgehen
Sonder Funktionen Geteilte IP, IPv4
Fixe IP-Adressen -
VPN Standorte/Länder Deutschland, Frankreich, Kanada, Polen, Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich
Kundenservices FAQ Webseite
Unternehmen USA
bedingungen -
Sicherheitslevel -
Produktbezeichnung
Empfohlene EinsatzgebieteSperren umgehen
Streaming von TV und Videoinhalten
Nutzung am Heim-Router
Nutzung mit KODI
SmartDNS
FireTV App
Abmahnungen vermeiden
Unterstütze Streaming-Plattformen
Download und Torrent
Torrent Nutzung erlaubt
Eigene Torrent Server
Abmahnungen vermeiden
Portweiterleitungen
Sonderfunktionen
AlwaysOn Server
Autom. IP-Wechsel
Dedicated Server
Eigene DNS
Eigene Hardware
Firewall
Geteilte IP
IPv4
IPv6 (neu)
Keine Logfiles
KillSwitch
LoadBalancing
Malwarefilter
Multi-Hop VPN
NeuroRouting
Obfuscation (Maske)
Own IP adresses
Own Torrent Server
Portweiterleitungen
RAM-Disk (k.HDD)
SmartDNS
Statische IP
Tracking-Blocker
Virtuelle Server
VPN-zu-TOR
Betrieb am VPN-Client Router
Verwendung auf Routern
Load Balancing
Ausfallsfreier Betrieb
Eigene Router Anwendung
Kompatibel mit
VPN für Reisen und im Ausland
Nutzung in restriktiven Netzwerken (China, Hotels)
Obfusication (Maskierung)
Schutz in unsicheren Wifi-Netzwerken
Shadowsocks oder SOCKS5
Kosten / Tarife
Kostenlose Nutzung
Tarif (1 Monat )11.95 EUR
Tarif (12 Monate )90.95 EUR (pro Monat 7.58 EUR)
Tarif (24 Monate )135.95 EUR (pro Monat 5.66 EUR)
Anzahl gleichzeitiger Verbindungen pro Konto5
TestmöglichkeitenKostenloser Tarif verfügbarGeld-Zurück-GarantieLimitierte kostenfreie Testzeit (Ohne Zahlung)
Maximale Geschwindigkeit getestet
Download39392 kbps
Upload26653 kbps
Jitter7 ms
Ping81 ms
Getestet mit OpenVPN (UDP) am16.11.2019
Verbindung innerhalb vonDeutschland
Maximale Geschwindigkeit getestet
Download
0
Kbps
Jitter
0
Ms
Ping
0
Ms
Upload
0
Kbps
Deutschland | 16.11.2019
Online Gaming
Geringe Latenzzeiten
Nutzung auf Spielekonsolen
DDoS Schutz

Ich habe einen Malware- und Virenschutz, also mach ich mir keine Sorgen!

Dieser wird aber nicht helfen, denn die Software die auf das eigenen Gerät installiert wird macht ja nichts was den PC selbst schädigen würde, weshalb Viren- oder auch Malwareschutzmassnahmen dabei nicht diese als Bedrohung erkennen werden. Das diese Software aber freiwillig installiert wird und dann dazu führen kann, dass die Betreiber damit vollen Zugang zum eigenen Gerät auch über die VPN-Datenverbindung erhalten unter umgehung aller Firewall sollte als echte Bedrohung wahrgenommen werden!

Die Möglichkeit haben daher viele findige Betreiber dieser hunderten „kostenlosen VPNs“ entdeckt und nutzen diese aus.

Warum Nutzer denken: „Gratis Software ist immer gut.“

Das wirklioch spannende Feld der sozialen Forschung sollte sich einmal mit der Frage beschäftigen, weshalb „Gratis-Software eine so große Anziehungskraft auf Internetnutzer hat. Im Grunde darf man dabei aber nicht vergessen, dass ein VPN-Service nicht aus einer Software besteht, sondern daraus, einen VPN-Server für die Nutzer zur verfügung zu stellen. Das bedeutet, die Software soielt dabei nur die Rolle um den Zugang einfach zu ermöglichen, die Technik wird am VPN-Server geleistet. Das bedeutet aber auch, dass eben je mehr Nutzer ein VPN-Service hat, desto höher die laufenden Kosten für den Betreiber sind. Das ist nun ein untrügliches Indiz dafür, dass die betreiber eben nicht einfach eine Software herschenken, sondern einen laufenden betrieb von VPN-Servern dabei mit wachsender Anzahl an Nutzern auch mit gestiegenen Kosten finanzieren müssen. Das dies nicht aus einfachen Werbeeinschaltungen finanzierbar ist ist dabei sicher sonnenklar.

Ich habe mit hunderten Lesern persönlich im Live-Chat gesprochen, und ständig war der Wunsch nach Sicherheit und Datenschutz vorhanden, dennoch dachten die Allermeisten, dass Sie dies durch die Verwendung eines Services bekommen werden, welcher natürlich kostenlos sein muss. Das die Betreiber aber mit den hohen Kosten die der Betrieb dieser Services mit sich bringt nicht einfach einen Verlust in Kauf nehmen überraschte dann viele. Nur wie soll denn das anders sein, als dass eben die Betreiber auch über andere Möglichkeiten „Geld machen“?

Beispiele für Abzocker mit Gratis-VPN-Services:

  • TouchVPN,
  • TurboVPN,
  • TunnelBear,
  • ROBOVPN,
  • VPN Master,
  • SuperVPN,
  • Yoga Free VPN,
  • Surf Easy,
  • VPN Easy,
  • SpeedVPN,
  • Zero VPN,
  • VPN Private,
  • BCC VPN,
  • Snap VPN,
  • DotVPN,
  • VPN Unlimited,
  • Ultrasurf VPN,
  • Amaze VPN,
  • VPN Free,
  • VPN Cloud,
  • Rocket VPN,
  • Hideman Free VPN,
  • LinkVPN Free,
  • Anonym surfen,
  • FlyVPN,
  • USA VPN,
  • NCP VPN,
  • Hammer VPN,
  • DoidVPN,
  • Invisible NET Free VPN,
  • One Click VPN,
  • Deutsch Super VPN,
  • Woo VPN,
  • TigerVPNs Free VPN,
  • TurboVPN,
  • Your Freedom VPN,
  • VPN Unlimited,
  • VPNroot,
  • Wifi Protector,
  • CrossVPN,
  • Totally Free VPN,
  • Hot VPN Free,
  • VPN Hochgeschwindigkeit,
  • Troid VPN,
  • x-VPN,
  • SupperVPN,
  • Spotflux VPN,
  • Hot VPN für Android,
  • SumRando VPN,
  • ip-shield VPN,
  • und viele Weitere…

Was ist mit gemeinnützigen „kostenlosen“ Services?

Klar es gibt auch kostenlose Angebote, wo die Kosten durch eine große Gemeinsacht getragen werden. Diese werden durch Spenden zusammengetragen, und viele namhafte Programmierer beteiligen sich vielleicht auch entgeltfrei an der Entwicklung. Diese Services werden dann aber NIE als „Gratis VPN“ „TurboVPN“ oder „FREE VPN“ irgendwo zu finden sein. Das sollte klar sein soweit, denke ich. Diese Projekte kümmern sich echte „Privatsphäre“ oder um echten „Schutz vor Überwachung“ und sind einschlägig auch alle transparent im Internet zu finden und auch darüber zu recherieren. Man kann dabei die Quellcodes der Software frei einsehen, und jede Handlung der Organisationen inklusive der Einnahmen und Ausgaben werden transparent dargestellt werden.

Allgemeine gemeinnützige Projekte zum Schutz der Privatsphäre sind zum Beispiel:

 

 

Anbieter ohne Logfiles

Häufig beschreiben mir Leser einzelne VPN-Anbieter und berufen sich darauf, dass der Anbieter laut eigenen Aussagen keinelei „Logfiles“ oder Protokolle speichert. Das steht in großen Buchstaben auf deren Webseite. Leider trifft das eientlich bei genauerer betrachtung dann nie zu! Darum versuche ich hier mal zu erklären, wie man einen VPN-Service auf Logiles überprüfen kann und damit nicht den Aussagen der Betreiber selbst glauben schencken muss.

Kurze Erklärung zu Logfiles

Logfiles – oder auch Server-Protokolle werden eigentlich immer zum Betrieb eines Server benötigt. In Protokollen werden auch die gerade abzuarbeitenden Prozesse, angemeldete Nutzer, Datenpakete die versendet oder emofangen werden usw abgelegt und sei es nur für den Bruchteil einer Sekunde. Nun ist es so, dass man einen VPN-Server zweifellos auch mit geringer Logfileaktivität betreiben kann. Es benötigt aber dann einen höheren und teilweise massiven Verwaltungsaufwand. Der weitere Nachteil der sich ergibt für den Serverbetreiber ist, dass er dann keine Aufzeichnungen über die Nutzer führen kann, das bedeutet er kann nicht mehr einschränken wie häufig ein Nutzer den Service zur selben Zeit verwendet. Das selbe gilt dabei dann dafür, dass man die Nutzung eines Service wie zum Beispiel die Datenmenge pro Tag/Monat oder auch die maximale Geschwindigkeit die man erreichen kann nicht mehr einschränken kann.

Kostenlose VPNs. Worauf man unbedingt dabei achten sollte!

Wer einen VPN Anbieter sucht, wird sich auch überlegen, ob er nicht auch einen kostenlosen Dienst nutzen kann. Die Frage sollte sich aber erst stellen, nachdem man sich bewusst gemnacht hat, wozu man den VPN nutzen möchte. Sozusagen seine eigenen Anforderungen oder Erwartungen genau kennt. Dazu muss man wissen, dass VPN Anbieter und Services keinesfalls einen Nutzer wirklich „Anonym“ machen, bestenfalls es verhindern können, dass über die verwendete IP-Adresse der Nutzer gefunden werden kann. Also Anbieter die da von einer „Anonymisierung“ sprechen tun dies auch im Wissen, dass sie etwas versprechen, dass sie nicht im Stande sind zu halten. Daher bei solchen Aussagen immer besonders aufpassen.

Was ist VPN überhaupt?

VPN steht für „virtuelle private Netzwerkverbindung“. Das bedeutet, dass genauso wie Du Deinen PC per Kabel oder übder WLAN mit einem Router verbindest, eine Verbindung zwischen zwei Geräten eben dem VPN-Client (Endgerät) und dem VPN-Server (Router) aufgebaut wird. Die Form dieser Verbindung basiert nur darauf, dass eine gemeinsame Verschlüsselungssprache oder auch „VPN-Protokoll“ zwischen den beiden Geräten (Client + Server) vereinbart wird. Daten die nun auch über fremde Netzwerke wie dem Internet zwischen diesen beiden Geräten übertragen werden, sind „privat“ also verschlüsselt und nicht mehr für Dritte einsehbar. Wie bei jeder Netzwerkverbindung kommunizieren die beiden Geräte auch über ein Protokoll, dass sich TCP/IP nennt. Das bedeutet, dass die Daten zwischen IP-Adressen vermittelt werden. Das Endgerät Client) als auch der Server (Router) haben daher je eine IP-Adresse die sozusagen als Adresse dient für die Pakete die zwischen den beiden gesendet und empfangen werden.

Was ist ein VPN-Service?

VPN Services bieten den Nutzern meistens verschiedene VPN-Server in unterschiedlichen Standorten auch weltweit verteilt zur Nutzung an. Das bedeutet, dass sich nutze gegenüber diesen Standorten authentifizieren (Anmelden) können. Daraufhin eine interne IP-Adresse zugewiesen bekommen und den VPN-Server auch für den Zugang zum Internet über eine „externe IP-Adresse“ des VPN-Servers nutzen können. Was dadurch entsteht ist eine „Verschleiererung der eigenen echten IP-Adresse“. Denn fortan werden Webseiten und Webdienste die IP-Adresse des VPN-Servers sehen können, aber nicht mehr die eigentliche IP-Adresse des Nutzers.

Viele VPNs nennen das eine „Anonymisierung“ allerdings muss man auch sagen, dass man gegenüber dem VPN-Server nicht anonym dabei bleibt, weshalb es eben keine wirkliche „Anonymität“ bedeutet, wenn man einen VPN-Service verwendet. Was man nun als Nutzer dem VPN-Anbieter entsprechend bieten muss ist „Vertrauen“ Nämlich das Vertrauen, dass der Anbieter mit den eigenen Daten sorgsam und auch zuverlässig umgehen wird.

Haftung für Tätigkeiten mit IP-Adressen

Nun ist es so, dass man im realen Leben verschiedene Formen der Identifizierung oder der Beweisführung haben kann, das ist zb die Beobachtung durch Zeugen, Fingerabdrücke oder auch DNS Spuren, welche man an einem Ort hinterlassen hat. Im Internet ist es die IP-Adresse, welche einerseits ständig auch den aufgerufenen Webseiten bekannt ist, welche aber auch über den eigenen Internetanbieter, welchem diese IP-Adresse im Normalfall gehört, auch zur eigenen Person verbinden kann. Wer heute etwas im Internet tut, wie zb auch urheberrechtlich geschützte Werke ohne genehmigung sich zu laden, dessen IP-Adresse wird zwangsläufig dort bekannt sein. Es ist daher auch damit möglich eben auf die Person schlußendlich folgern zu können. Mit einem VPN-Service wird aber der Anbieter oder Betreiber des VPN-Servers in erster Linie bekannt werden. Das bedeutet im Falle von zivilrechtlichen Dingen eine Haftung, welche sich daraus ergibt und die damit auch der VPN-Service übernimmt. Kostenlose VPN-Services sind dabei natürlich eigentlich völlig schutzlos dem ausgeliefert. Zum einen weil, sich hier Nutzer selbst nur selten annmelden müssen oder auch die Geschäftsbedingungen nur lieblos und ohne zu studieren akzeptieren. Was nichts kostet, kann ja auch keine Probleme machen. Darum werden diese Bedingungen eben oftmals gar nicht gelesen. Das ist ein problem, denn dort würden die Nutzer auch einige interessante bedingungen finden, zum Beispiel, dass die Anbieter eben zur Nachverfolgbarkeit die reale IP-Adresse, Datum, Zeitpunkt der Nutzung usw speichern. das bedeutet, dass kostenlose VPN-Anbieter natürlich die Haftung nicht selbst tragen können, sondern die Daten der Nutzer einerseits aufzeichnen und bei Haftungsfragen immer an Behörden weitergeben.

Kostenlose VPN-Anbieter kannst Du daher niemals wirklich „anonym“ oder als „Schutz vor Verfolgung“ benutzen!

Ich beschreibe das in aller Deutlichkeit hier deshalb, weil die meisten Nutzer von „kostenlosen VPNs“ diesen Umstand gerne verdrängen oder nicht hören möchten. Zu verlockend scheint es eine Leistung „gratis“ zu erhalten, da denkt dann niemand über die Konsequenzen nach. Aber auch im Internet gilt die Weisheit: „Geschenkt wird einem fast nichts im Leben“.